Die Fan-Initiative „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein“ hat wenige Wochen vor Beginn der neuen Saison die 36 Vereine der ersten und zweiten Bundesliga angeschrieben. Ziel ist es, nach den jüngsten Erfolgen weitere Vereine für faire Ticketpreise zu sensibilisieren.Dortmund, Hamburg und Berlin haben es vorgemacht, Frankfurt und Wolfsburg nachgezogen: Zur kommenden Saison wird es für Gästefans bei dortigen Spielen keine Topspiel-Zuschläge mehr für den Stehplatz-Block geben, die Preise werden vereinheitlicht.

Fraglos ist diese Entwicklung ein großer Erfolg für „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein“ und die lokalen Fanszenen vor Ort, die in den vergangenen Monaten und teils Jahren beharrlich mit den Vereinen im Gespräch standen. Aber: Die nun erzielten Ergebnisse sollen längst nicht das Ende sein. Auch in der kommenden Saison werden wieder zahlreiche Vereine der ersten und zweiten Liga Topspiel-Zuschläge kassieren und somit nicht nur die eigenen Fans zusätzlich zur Kasse bitten, sondern vor allem reisefreudigen Gästefans tief in die Tasche greifen.

Deshalb hat „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein“ im Vorfeld der neuen Saison alle 36 Bundesligisten angeschrieben und für das Abschaffen von Topspiel-Zuschlägen geworben. Die Initiative erhofft sich dadurch weitere Vereine auf die aktuellen Entwicklungen aufmerksam zu machen und somit kurz- wie langfristige weitere Verbesserungen für alle betroffenen Fans zu erzielen.

Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein